Wie man Fadenalgen entfernen und vermeiden kann

fadenalgen entfernen

Viele Gartenteichbesitzer müssen sich jedes Jahr mit dem gleichen Problem auseinandersetzten: Die Tage werden länger und heller, die Sonne scheint intensiver, alles im Garten wächst und gedeiht – leider auch die Algen im sonst so gepflegten Teich. Häufig ist es die Fadenalge, die einem den Spaß am Teich verleidet. Man erkennt sie, wie der Name schon sagt, an den fadenähnlichen Auswüchsen, die sich zu Geflechten wie Filz zusammenfügen. Sie wächst am Grund, wuchert über Pflanzen und belegt Steine und schwimmt an der Wasseroberfläche. Um gegen diese und auch andere Algenarten vorzugehen, kann man zu mechanischen, natürlichen, technischen oder chemischen Bekämpfungsmitteln greifen.

Die mechanischen oder natürlichen Arten, gegen Algen vorzugehen, sind meist recht arbeitsintensiv, aber bringen ebenso Erfolg wie chemische oder technische Mittel. Durch regelmäßiges Abfischen der Algen kann ein kurzfristiger Erfolg erzielt werden, aber die Ursache für das Algenwachstum bleibt bestehen. Algen bilden sich, wenn zu viele Nährstoffe im Wasser gelöst sind, der PH-Wert des Wassers zu hoch ist und viel Sonne und somit Wärme auf den Teich wirken kann. Um den Nährstoffgehalt des Wassers zu reduzieren, empfiehlt es sich, einen Teilwasserwechsel von 30-40 Prozent durchzuführen. Zusätzlich sollte man regelmäßig seinen Fischbesatz überprüfen. Ist dieser im Verhältnis zum Gartenteichvolumen zu groß, sollte man einige Fische aus dem Teich heraussetzen. Denn durch die Ausscheidungen der Fische wird das Wachstum der Algen begünstigt – je mehr Fische im Teich, desto bessere Bedingungen für Algen. Des Weiteren sollten die Fische nicht zu oft und zu viel gefüttert werden. Das Futter, welches nicht von den Fischen aufgenommen wird, gibt den Algen zusätzliche Nährstoffe. Ebenso verhält es sich mit abgestorbenen Pflanzenresten oder Wasserpflanzendünger. Beachtet man diese o. g. Verhaltensweisen, fischt außerdem regelmäßig die Fadenalgen ab und entfernt sie vom Teich-Inventar, kann man auch langfristig etwas gegen eine Algenpest tun. Unterstützend bieten sich die natürlichen Feinde und Konkurrenten der Algen an. Zum Beispiel halten bestimmte Schnecken-, Muschel- oder Barscharten die Algenpopulation in Schach. Auch Sauerstoff produzierende und schnell wachsende Pflanzen sowie Schwimmblattpflanzen bekämpfen auf natürliche Weise das Algenwachstum. Die einen treten mit den Algen in Nahrungskonkurrenz und geben für Algen hemmenden Sauerstoff ans Wasser ab. Die anderen verhindern durch das Schwimmen an der Wasseroberfläche ein Zuviel an Sonneneinstrahlung und somit übermäßige Wärme im Teich.

Technische und chemische Algenbekämpfer sind für den Anwender recht bequem, haben aber auch ihren Preis. Ein Gartenteichbesitzer mit Algenproblem kann zum Beispiel auf verschiedene für die Fische und Pflanzen unbedenkliche Präparate zurückgreifen. Diese sind im Fachhandel ab ca. 10 Euro für 500ml (reicht für 10.000 Liter Teichwasser) erhältlich. Ein UVC-Filter, ein Gerät mit UV-Lampe, kann ebenfalls gegen Algen helfen. Dieser Filter wird an das Pumpensystem angeschlossen und vernichtet die Algen durch eine hohe UV-Strahlung. Solche Geräte kosten zwischen 100 und 350 Euro. Auch die Zuführung von Sauerstoff in das Teichwasser kann eine Lösung sein. Besitzt man bereits eine Pumpenanlage, kann man daran einen Luftstein für 2 bis 5 Euro anschließen.

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Murray Aufsitzmäher für das Mähen mittlerer Flächen

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Aufsitzmäher sind sozusagen die Einstiegsklasse bei den Rasenmähern, auf denen man fahren kann. Die nächsthöhere Stufe sind dann Rasentraktoren, die meistens für größere Flächen zum Einsatz kommen. Kennzeichnend für einen Aufsitzmäher ist dabei, dass der Fahrer über und bei einem Rasentraktor hinter dem Motor sitzt. Durch die Klasse der Aufsitzmäher, die meistens von der gesamten Konstruktion her kleiner sind, kann sich ihr Einsatz bereits bei einer Rasenfläche von 500 Quadratmetern lohnen. Rasentraktoren kommen hingegen ab einer Fläche von 1.000 Quadratmetern zum Einsatz, wobei die Übergänge hier eher fließend sind. Bedingt ist dies durch die Schnittbreiten ab 55 cm, ab denen Aufsitzmäher zu bekommen sind. Diese unterscheidet sich nur geringfügig von der maximalen Schnittbreite von Rasenmähern, sodass bei bestimmten Flächengrößen beide Varianten zum Einsatz kommen können.

Ist eine Rasenfläche zusammenhängend und kann quasi in einem Arbeitsgang gemäht werden, kann bereits ein kleiner Aufsitzmäher die Arbeit erleichtern. Ist die Rasenfläche hingegen aufgeteilt und mit Bäumen oder Sträuchern bepflanzt, kann bei einer Fläche bis zu 500 Quadratmetern nach wie vor der Einsatz eines normalen Rasenmähers mit großer Schnittbreite sinnvoll sein. Bei einer Fläche zwischen 500 und 1.000 Quadratmetern kann man sich zwischen einem Aufsitzmäher und einem Rasentraktor entscheiden. Hier ist zu berücksichtigen, ob man den größeren Rasentraktor unterbringen kann und der Zugang zum Garten nicht durch enge Türen oder Wege begrenzt wird. Die ideale Fläche für den Einsatz eines Aufsitzmähers liegt zwischen 1.000 und 2.000 Quadratmetern. Mit einer maximalen Schnittbreite von einem Meter lässt sich diese Fläche noch gut bearbeiten, alles darüber hinausgehende erfordert der Einsatz eines Rasentraktors.

Sowohl Aufsitzmäher als auch Rasentraktoren sollten dabei über einen großen Fangkorb für das Schnittgut verfügen, da dieses ansonsten anschließend anders eingesammelt werden müsste, was sehr zeitaufwendig sein kann. Wenn der Fangkorb voll ist, sollte dies dem Fahrer signalisiert werden. Viele Aufsitzmäher lassen sich auch für das Mulchen des Rasens umrüsten, sodass man mehrere Arbeiten mit dem Gerät erledigen kann. Weitere Funktionen, wie beispielsweise das Kehren von Laub oder das Räumen von Schnee, sind aber meistens nicht verfügbar. Diese erfordern das Anbauen von Zusatzgeräten, für die ein Aufsitzmäher in den seltensten Fällen baulich und von der Motorleistung her ausgestattet ist. Für die Reinigung der Geräte empfiehlt sich ein Wasseranschluss direkt am Mäher, mit dem die Schneidewerkzeuge mit laufenden Klingen schnell und einfach gereinigt werden können.

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Was muss man beim Wespennest entfernen beachten?

wespennest entfernen

Ein Wespennest am Haus oder im Garten ist nicht nur störend, sondern kann auch sehr gefährlich sein. Besonders Familien mit Kindern und Menschen, die auf Wespenstiche allergisch reagieren, sind gefährdet. Da manche Wespen jedoch unter Naturschutz stehen, ist es verboten, ein Wespennest einfach zu entfernen oder zu vernichten. Nur wenn sich das Nest in unmittelbarer Nähe zum Menschen befindet, beispielsweise am Fenster, gelten Ausnahmeregelungen. Bevor man eine Entfernung oder eine Umsiedlung des Nestes in Erwägung zieht, sollte man auch bedenken, dass das Wespenvolk mit Ausnahme der Königin zum Ende des Sommers hin abstirbt und dann keine Gefahr mehr bedeutet.

Hat man sich trotzdem für die Entfernung oder Umsiedlung des Wespennestes entschieden, darf man dies aber unter keinen Umständen selbst machen, sondern sollte einen Fachmann hinzuziehen. Bei unmittelbarer Gefahr kann man die Feuerwehr zu Hilfe rufen, sonst ist der Kammerjäger für die Bekämpfung der Wespen zuständig. Zur Beseitigung der Tiere gibt es verschiedene chemische Mittel, z.B. Hochdrucksprays. Diese sollten aber nur im größten Notfall zum Einsatz kommen. Wenn es möglich ist, sollte das Nest besser an einen geeigneteren Ort umgesiedelt werden. Dabei sollte unbedingt Schutzkleidung getragen werden. Diese Arbeit wird oft von Imkern übernommen.

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Gartenarbeit im Frühjahr

Im Garten gibt es nach einem langen Winter viel zu tun, damit man ab dem Sommer und Herbst im wahrsten Sinne des Wortes die Früchte seiner Arbeit ernten kann. Auch wenn das Wetter im Frühling noch etwas durchwachsen ist, so sollte man die wenigen Sonnenstunden zur Erledigung der notwendigen Arbeiten nutzen.

Bereits ab Anfang April, wenn es keinen Bodenfrost mehr gibt, sollte man den Rasen angehen. Dieser sollte vor dem ersten Wachstumsschub der Jahres vertikutiert werden, damit er frei von Moosen und Filz ist. Während man dabei ist, kann man auch gleich Unkraut jäten – zunächst auf dem Rasen, dann im restlichen Garten. Jeder Tropfen Schweiß im April spart beim Unkraut zehn Tropfen Schweiß im Juni und Juli.

Empfehlenswert ist es auch, den bislang unbedeckten Boden mit Mulch zu bedecken. So verhindert man die mit den Frühlingswinden und Regenschauern einhergehende Erosion. Zudem kann man nun auch die Kübelpflanzen von ihrem Winterdomizil in die Freiheit umtopfen. Wenn man Bestrebungen bezüglich Knollenpflanzen hat, ist Ende April ein günstiger Zeitpunkt, um diese einzuarbeiten. Falls der Rosenschnitt bislang noch nicht geschehen ist, wird es allerhöchste Eisenbahn. Normalerweise sollten die Rosen schon im März auf den Sommer vorbereitet werden.

Japanischer Fächerahorn: malerisch und vielfältig!

japanischer fächerahorn

In vielen Gärten ist der japanische Fächerahorn – Acer japonicum – wegen seiner außerordentlich schönen Herbstfärbung beliebt. Seine gefächerten Blätter färben sich im Herbst über leuchtendes Orange und Rot hin zu Dunkelrot. Im Frühling leuchten die Ahornblüten rot.

Auch nimmt ein japanischer Fächerahorn sehr wenig Platz ein. In Japan und Korea, wo er herstammt, kann er bis zu 10 Metern Höhe erreichen, doch im kühleren und zudem trockeneren Europa ist dies nicht der Fall. Hier wird der Baum in der Regel bis zu 5 m hoch, wobei diese Höhe nicht überschritten wird. Der Baum wächst, als sei er ein Strauch, weiter, wobei sich sein Stamm bis zu 40 cm verdickt und die Äste fein verzweigen. Die Blätter, denen der Ahorn seinen Namen verdankt, sind relativ groß – ca.14×14 cm – und wachsen fächerartig. Sie gleichen den Blättern des Eisenhuts.

Da er nicht viel Platz benötigt, wächst der japanische Fächerahorn sehr gut in kleinen Gärten oder auch im Kübel. Er lässt sich gut auf geringem Raum wie zum Beispiel auf Terrassen, Balkonen, Innenhöfen oder an Wasserbecken ansiedeln. Oft findet er aber auch seinen Platz in Steingärten oder Japanischen Gärten, stammt er doch aus Japan.

Von dem Acer japonicum, wie der japanische Fächerahorn im Gartenlatein heißt, gibt es zwei außerordentlich schöne Sorten: den hier beschriebenen Acer japonicum Aconitifolium mit den typischen fächerartig eingeschnittenen Blattlappen sowie den Acer japonicum Aureum mit gelben Blättern. Der japanische Fächerahorn hat einen Verwandten, den ihm in seinem Blattwerk ähnelnden, doch eher starkwüchsigen und baumartigen Fächerahorn Acer Pamatum. Beide werden als „japanischer Ahorn“ bezeichnet, obwohl sie vom Wuchs gänzlich unterschiedlich sind.

In der Pflege ist ein japanischer Fächerahorn nicht allzu anspruchsvoll: Er ist absolut winterhart. Allerdings sollte der Wurzelballen vor zu starkem Frost geschützt werden, insbesondere wenn es sich um eine Kübelpflanze handelt. Er genießt sonnige oder halbschattige Plätze mit schwach saurem Boden.

Ein Rückschnitt ist problematisch, da der japanische Fächerahorn nur schwerlich aus altem Holz neue Triebe wachsen lassen kann. Bis zum Stamm zurückgeschnittene Äste kann er nur schwer ersetzen. Der japanische Fächerahorn ähnelt zwar einem Strauch, ist aber doch ein Baum! Daher sollte auf junge, austreibende Äste zurückgeschnitten werden und die Wunden sollten mit einem Wundverschlussmittel, zum Beispiel aus dem Bonsai-Fachhandel, verschlossen werden.

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Hanf als Rohstoffpflanze

Hanf (botanisch Cannabis sativa) ist eine einjährige Nutzpflanze, die vor allem als nachwachsender Rohstoff glänzt und praktisch auf der ganzen Welt bekannt ist und auch seit Jahrtausenden angebaut wird. Die Nutzpflanze liefert dabei die angeblich reißfesteste Naturfasern der Welt, als Nebenprodukt (neudeutsch Sekundärrohstoff) die Hanfschäben (der holzige Bestandteil des Stängels, der bei der Fasergewinnung absplittert), die Hanfsamen (botanisch gesehen müsste man eigentlich von Hanfnüssen sprechen) liefern ein extrem gesundes Nahrungsmittel. Hieraus kann ein wertvolles Pflanzenöl gepresst werden. Die Blüten des Hanfs können als Rauschmittel eingesetzt werden oder als Rohstofflieferant für die Medizin wirtschaftlich genutzt werden. Weil die Hanfpflanze in der kurzen Wachstumsperiode sehr viel Biomasse generiert, wird die Rohstoffpflanze auch als Biomasselieferant angebaut.

Aufgrund seiner Vielseitigkeit ist Cannabis sativa von besonderem Interesse für die Landwirtschaft in aller Welt.

Die Vorprodukte, die aus der Pflanze gewonnen werden, können einer attraktiven Verwertung zugeführt werden. Aus der Langfaser werden hochwertige Textilien hergestellt. Die textile Fasergewinnung ist jedoch aufwendig und arbeitsintensiv. Bei in Deutschland angebautem Hanf werden aus den Fasern vor allem Dämmstoffe hergestellt (Stichwort: Thermo-Hanf). Eine weitere Verwendungsmöglichkeit (insbesondere für Kurzfasern) sind Faserverbundwerkstoffe und Geotextilien, die z.B. dem Erosionsschutz dienen. Der Vorteil der Hanffaser bei Faserverbundwerkstoffen kommt z.B. beim Automobilbau zum Tragen. Die Hanffaser ist wesentlich leichter als die Glasfaser. Kommt es zu Unfällen so brechen die Naturfasern nicht, so dass auch keine scharfkantigen Abbruchkanten auftreten.

Aus den Hanfsamen lässt sich ein Speiseöl mit leicht nussigem Geschmack gewinnen, welches reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren) ist. Aufgrund dieses Sachverhaltes wird das Hanföl nicht nur von gesundheitsbewussten Gourmets sondern auch von der Kosmetikindustrie stark nachgefragt. Der bekannteste Abnehmer ist die Kosmetikkette „The Body Shop“.

Bäume umpflanzen: Was man dabei beachten sollte

Das Umpflanzen eines Baumes hängt – nicht zuletzt logistisch – entschieden von der Größe, vom Alter und von der Wurzelbeschaffenheit der jeweiligen Pflanze ab. Während kleinere Bäume, wie etwa junge Obstbäume oder ein kleiner Ahorn, noch allein mit Hilfe eines Spatens umgesetzt werden können, ist für größere und tiefwurzelnde Bäume schweres Gerät nötig. Doch entgegen weit verbreiteter Meinung kommt es beim Umsetzen nicht darauf an, den Baum mit seinem gesamten Wurzelballen auszugraben – im Gegenteil. Denn genau dies kann verhindern, dass der Baum an seinem neuen Standort auch gedeiht.

Das Umsetzen kleinerer Bäume bereitet im Allgemeinen keine größeren Probleme. Mittels eines Spatens gräbt man den Baum einfach aus. Dabei sollte man den Spaten stets schräg in die Erde einstechen und den Wurzelballen mit etwas Erdreich zusammen umsetzen. Hat man den zukünftigen Standort des Baumes ausgesucht, gräbt man dort ein etwas größeres Loch und setzt den Baum samt Wurzelballen ein. Anschließend kann man das Restloch mit lockerem Erdreich auffüllen und den Baum angießen, damit er schneller wurzeln kann.

Bei älteren Bäumen gestaltet sich das Umsetzen bedeutend schwieriger. Bäume wurzeln mit der Zeit immer tiefer und breiter; will man also einen alten Baum umpflanzen, der bisher immer ungestört am gleichen Standort gestanden hat, werden viele dieser Wurzeln verletzt. Das Wurzelwerk eines Baumes wird von innen nach außen immer weit verzweigter und feiner; über die äußersten Wurzeln, die sogenannten Feinwurzeln, nimmt der Baum Wasser und Nährstoffe auf. Werden nun ausgerechnet diese Wurzeln beim Umsetzen verletzt oder gar abgetrennt, kann der Baum in der Zeit unmittelbar nach dem Umzug nur schlecht Nährstoffe und nur wenig Wasser aufnehmen. Die Gefahr, dass der Baum deshalb aus Nährstoffmangel eingeht, ist also sehr hoch. Gärtner versuchen dem vorzubeugen, indem sie bei jüngeren Bäumen einmal pro Jahr die äußeren Wurzeln mit einem Spaten abstechen; dies sorgt dafür, dass der Baum mehr Feinwurzeln ausbildet und weniger dicke Pfahlwurzeln. So entsteht ein eng vernetztes Gebilde feiner Wurzeln, die die Nährstoffversorgung des Baumes stets gewährleisten.

Kartoffeln pflanzen – auch bei geringem Platzangebot

kartoffeln pflanzen

Die Kartoffel ist eine nahrhafte Pflanze, die ursprünglich wegen ihrer Blütenpracht als Zierpflanze eingeführt wurde. Nicht jeder erkannte zu dieser Zeit bereits ihren Wert. Mittlerweile hat sie sich zu einem Grundnahrungsmittel entwickelt, das aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken ist, denn viele Mahlzeiten sind ohne Kartoffeln nicht vorstellbar.

Die herkömmliche Meinung ist die, dass man für den Kartoffelanbau ein größeres Stück Land haben muss, weil die einzelne Pflanze viel Platz braucht. Es ist für ein gutes Wachstum viel Sonne und Wärme nötig. Auch ein lockerer, leichter, humusreicher Boden ist wichtig. Man zieht zur Pflanzung tiefe, dem Platzangebot entsprechend lange Gräben. Diese sollten untereinander einen Abstand von ca. 40 cm haben. Die daraus entnommene Erde liegt am Rande, da sie zur Bedeckung der Saatkartoffeln wieder benötigt wird. Eine Saatkartoffel sollte mindestens drei Keime haben. Handelt es sich um größere Knollen, die auf beiden Enden Keime aufweisen, können diese in der Mitte geteilt werden. So ist eine Vermehrung des Saatguts möglich. Bevor die Kartoffeln mit einem jeweiligen Abstand von etwa 30 cm in den Graben gelegt werden, sollte man unter jeder Saat eine Portion Kompost verteilen. Die Keime zeigen bei der Pflanzung immer nach oben. Damit diese nicht beschädigt werden oder gar abbrechen, muss man die Kartoffeln vorsichtig mit der vorhandenen Erde bedecken. Sobald das Kraut wächst, sollten die einzelnen Pflanzen mit Erde angehäufelt werden. Für ein gesundes Wachstum ist eine gute Pflege und Nährstoffversorgung zu gewährleisten.

Entgegen der verbreiteten Meinung kann ein Kartoffelanbau allerdings auch mit einem geringeren Platzangebot durchgeführt werden. Dazu nimmt man beispielsweise alte große Reifen, am besten von Traktoren, oder baut sich entsprechende Behältnisse. Sind die Kartoffeln nach obigem Schema innerhalb des ersten Reifens gepflanzt und das Kraut ist etwa 10 cm hoch gewachsen, wird immer wieder Erde aufgefüllt. Reicht der eine Reifen nicht mehr, wird der Rand mit dem Nächsten erhöht. Auf diese Weise vermehren sich Kartoffeln nach oben hin und die Ernte wird erleichtert.

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Beliebte Hölzer zum Terrassenbau

Eines der beliebtesten Hölzer für Terrassen ist Bangkirai. Das ist ein Tropenholz aus Südostasien. Es ist äußerst schwer und witterungsbeständig. Natürlicherweise besitzt es einen rotbraunen warmen Farbton. Angeblich soll es bis zu 30 Jahren halten. Aufgrund seiner Schwere darf es jedoch nur mit Edelstahlschrauben verarbeitet werden, was für punktgenaue Bohrung steht.

Des Weiteren gibt es eine ganze Reihe weiterer tropischer Hölzer mit etwa vergleichbaren Eigenschaften, jedoch andersartigen Farbtönen. Da gibt es beispielsweise die Hölzer Massaranduba, Garapa oder Teak.
Alternativ und wahrscheinlich auch günstiger kann man sich auch auf Douglasie, Lärche oder auch Robinie berufen. Bei der Robinie gilt allerdings der Hinweis: Vorsicht, giftig! Nicht den Sägestaub inhalieren und Kinder nicht mit Stücken davon spielen lassen! Andererseits muss die Robinie auch nicht mit Lack, Öl oder sonstigem behandelt werden, so robust ist sie.
Besonders günstig ist die Variante von kesseldruckimprägnierten und einheimischen Nadelhölzern, doch ist es hier mit der Witterungsbeständigkeit nicht allzu weit her.
Auch eine schöne Variante wäre es, die Terrasse aus Bambus zu bauen. Es besticht durch seinen schönen Farbton, trägt auch das FSC-Siegel und ist ein sehr rasch nachwachsender Rohstoff und somit weniger belastend für die Umwelt und die Wälder.

Ein allgemeines Manko in puncto Tropenhölzern ist der Umweltfaktor – auch wenn es ungeheure konstruktive Vorteile birgt. Gemeint ist der Raubbau an tropischen Regenwäldern. Falls Ihre Entscheidung auf Tropenhölzer fällt, dann legen Sie sich in jedem Fall FSC-zertifiziertes Holz zu. FSC ist die Abkürzung für ‘Forest Stewartship Council’; dies ist eine internationale Organisation. Diese setzt sich weltweit für nachwachsende Forstwirtschaft ein. Jedoch bietet dieses Siegel keine hundertprozentige Sicherheit, denn gerade bei Hölzern mit großer Nachfrage, wie Bangkirai wird es häufig gefälscht.